SPIELRAUM für Vereinbarkeit von Beruf und Familie!
Für ein gelungenes Zusammenspiel von Beruf und Familie ist eine frühzeitige und sorgfältige Planung von großem Nutzen.
SPIELRAUM bietet kompetente Beratung rund um Elternzeit, Kinderbetreuung und Karriere. Gemeinsam finden wir Lösungen in Form von WIN-WIN-WIN-Situationen für alle Beteiligten - Kinder, Eltern und Unternehmen.
Vorträge: Nächster Vortrag zum Elterngeld am 22.02.2010 im Augustinerinnen Klösterchen in Köln. Mehr Infos und Termine hier.
Beratung: SPIELRAUM berät bundesweit zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie - in einer indviduellen Telefonberatung oder im persönlichen Beratungsgespräch in Köln.
Terminvereinbarungen unter 0 22 03 / 99 11 66.
Aktuelles
Kindergeld und Steuerfreibeträge
Änderungen in 2010
Mit dem Neuen Jahr ändern sich einige steuerrechtliche Regelungen, die Familien finanziell entlasten. Hier ein Überblick:
Kindergeld und Kinderfreibetrag
Das Kindergeld wird um 20 Euro pro Kind erhöht. Für das erste und zweite Kind gibt es 184 Euro, für das dritte Kind bekommen Eltern künftig 190 Euro und ab dem vierten Kind 215 Euro monatlich. Der Kinderfreibetrag steigt auf 7.008 Euro.
Steuerfreibeträge
Der Grundfreibetrag steigt um 170 Euro auf 8.004 Euro. Für Ehepaare liegt der Betrag bei 16.008 Euro.
Absetzbarkeit von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen
Ab dem Veranlagungszeitraum 2010 können Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden, solange sie den Leistungen einer Basiskrankenversicherung und Basispflegeversicherung entsprechen. Wahl- und Zusatztarife wie die Chefarztbehandlung oder das Einbettzimmer können nicht bei der Steuer geltend gemacht werden. Beiträge für Arbeitslosen-, Haftpflicht-, Unfall- und Berufsunfähigkeits-Versicherungen können dann mit angesetzt werden, wenn die jährlichen Beiträge für die Kranken- und die Pflegeversicherung die geltenden Höchstgrenzen nicht erreichen: Für Arbeitnehmer und Beamte gilt der Höchstbetrag von 1.900 Euro, für Selbstständige liegt die Höchstgrenze bei 2.800 Euro.
Steuerklassen bei verheirateten Paaren
Von 2010 an können sich Verheiratete für ein "Faktorverfahren" entscheiden: Eheleute mit unterschiedlich hohem Einkommen können dann nicht mehr nur die Kombination der Steuerklassen III und V wählen, sondern stattdessen auf eigenen Wunsch gemeinsam nach Steuerklasse IV mit einem individuell bestimmbaren Vervielfältiger besteuert werden. Dadurch wird der Steuervorteil des Ehegattensplittings bei beiden Partnern schon bei der monatlichen Lohnauszahlung und nicht erst später beim Steuerjahresausgleich berücksichtigt. Durch das neue Faktorverfahren soll ein Anreiz geschaffen werden, auch dann eine Arbeit aufzunehmen, wenn der Partner deutlich mehr verdient.
Unterhaltsleistungen
Der Unterhaltsvorschuss für Kinder getrennt lebender Eltern wird angehoben: Von 117 Euro auf 133 Euro für Kinder bis fünf Jahre und von 158 Euro auf 180 Euro für die 6- bis 11-Jährigen. Der gesetzliche Mindestunterhalt wird angepasst und beträgt ab Januar 2010 für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres 317 Euro,für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres 364 Euro und für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 426 Euro. Wer über die Grenze von 13.805 Euro hinaus Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für die Grundversorgung des geschiedenen oder getrennt lebenden Ehepartners übernimmt, kann diese ab 2010 als Sonderausgaben absetzen. Wer von beiden Versicherungsnehmer ist, spielt keine Rolle.
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Elternbefragung in Köln
Kölner Eltern wünschen für ihre Kinder Ganztagsschulen und ein längeres gemeinsames Lernen
Eine jüngst veröffentlichte repräsentative Befragung von Eltern mit Drittklässlern in Köln zeigt einmal mehr den Wunsch nach einer verlässlichen Betreuung der Kinder und Kids auch in den weiterführenden Schulen. Bei einer Beteiligungsquote von 56 Prozent war zwei Dritteln der Eltern bei der Schulwahl für ihr Kind wichtig oder sehr wichtig, dass die Schule eine Ganztagsschule (Schule mit Mittagessen und Angeboten am Nachmittag) ist. Hinsichtlich der Einstellung der Eltern zur Ganztagsschule und deren Schulwunsch zeigen sich deutliche Zusammenhänge: Vor allem für Eltern, die ihr Kind an einer Gesamtschule anmelden wollen, ist die Ganztagsschule ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium bei der Schulwahl (77%). Nahezu zwei Drittel der Eltern würden ihr Kind nach ihrem Wunsch gerne an einem Gymnasium anmelden, ein Viertel an einer Gesamtschule und 16 Prozent an einer Realschule. Einen Hauptschulwunsch äußert lediglich 1% der Eltern.
Bedarf an Gesamtschulplätzen nicht gedeckt
Rechnet man die Gesamtschulwünsche im Rahmen der Elternbefragung auf die Gesamtelternschaft der Drittklässler/-innen hoch, dann kann von einem stadtweiten Bedarf an 2.042 Gesamtschulplätzen ausgegangen werden. Bei aktuell 1.472 Gesamtschulplätzen beträgt die Differenz zwischen Bestand und Bedarf rd. 570 Plätze
Eltern wünschen längeres gemeinsames Lernen
Die Befragungsergebnisse zeigen, dass eine deutliche Zwei-Drittel-Mehrheit der Eltern eine Weiterentwicklung der bestehenden Schulstruktur in Richtung eines längeren gemeinsamen Lernens befürwortet und dem gegliederten Schulsystem kritisch gegenübersteht. Dies wird Anfang 2010 im Rahmen einer Fachtagung in Köln näher diskutiert.
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Kindergeld
Kindergeld online beantragen
Das Kindergeld lässt sich nun online beantragen. Eltern können den Antrag auf dem Portal der Bundesagentur für Arbeit (BA) aufrufen, am Bildschirm bearbeiten und online verschicken. Mit dem Projekt „Kindergeld Online“ sollen auch die Chancen auf schnelle Bearbeitung steigen. Bislang wurden rund 30 Prozent der Anträge wegen unvollständiger Angaben oder fehlender Nachweise erst mit einiger Verzögerung bearbeitet.
Die online ausgefüllten und übermittelten Anträge müssen aber nochmals ausgedruckt, unterschrieben und an die Familienkassen geschickt werden. Im kommenden Jahr soll das überflüssig werden. Dann soll eine „digitale Signatur“ die Unterschrift ersetzen.
Online-Formular: https://formular.arbeitsagentur.de
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Bürokratisches
Link zum Elterngeldformular in NRW
Klicken Sie hier, um den aktuellen Elterngeldantrag für NRW auszudrucken!
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Betriebliche Kinderbetreuung weiter attraktiv
Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung verlängert
Das Bundesfamilienministerium verlängert die Antragsfrist für das Förderprogramm und öffnet es für die öffentliche Kofinanzierung durch Länder und Kommunen. Das Bundesfamilienministerium hat die Antragsphase für das im Februar 2008 gestartete bundesweite Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung um ein weiteres Jahr bis Ende 2010 verlängert. Gleichzeitig wurden die Richtlinien erweitert, indem sich das Programm öffentlichen Kofinanzierungsmöglichkeiten durch Länder und Kommunen geöffnet hat. Somit können Unternehmen und Träger der Betreuungseinrichtung ab sofort auch weitere Finanzierungsquellen nutzen.
Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die Kinderbetreuungsplätze für Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr in bereits bestehenden oder neuen Einrichtungen schaffen. Das Programm ersetzt in den ersten beiden Jahren maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Betriebskosten, bis zu 6 000 Euro pro Platz und Jahr. Während der Förderung müssen die Betriebskosten für die Betreuungsplätze zu mindestens 25 Prozent durch die beteiligten Unternehmen kofinanziert werden. Darüber hinaus können Elternbeiträge, Eigenmittel des Trägers und /oder sonstige öffentliche (außer andere ESF-Mittel) oder private Mittel zur Finanzierung der Betriebskosten eingesetzt werden.
Weitere Informationen gibt es bei der Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung unter der kostenfreien Telefonnummer: 08 00/00 00-945 und im Internet: www.erfolgsfaktor-familie.de/kinderbetreuung __________________________________
Familienfreundliches Köln
Projekt "Familienfreundliche Kölner Gewerbegebiete"
Durch die Teilnahme am Landeswettbewerb
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im Jahr 2008 ist es gelungen, das Projekt "Familienfreundliche Kölner Gewerbegebiete" an den Start zu bringen. Im Gewerbegebiet "Am Butzweilerhof" wurde eine Anlaufstelle für Unternehmen geschaffen, die wichtige Informationen schnell und niederschwellig zum Thema familienfreundliche Unternehmenskultur aus einer Hand anbietet und über eine Vor-Ort-Beratung auf Unternehmen zugeht. Kreative Lösungen und originelle Ideen sind dabei ausdrücklich erwünscht. Personalverantwortliche sollen über die Angebote und Möglichkeiten von Arbeitszeitberatung, Teilzeitausbildung, Demografieberatung, Wiedereinstieg und haushaltsnahe Dienstleistungen neben den klassischen Angeboten der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen informiert und gemeinsam passgenaue Lösungen gefunden werden. SPIELRAUM in Kooperation mit der Patientenberaterin übernimmt in diesem Projekt die fachspezifische Beratung im Auftrag des Amts für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln.
"Am Butzweilerhof" ist ein aufstrebendes Gewerbegebiet mit über 400 kleinen und mittelständischen Unternehmen und insgesamt 11.500 Beschäftigten. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung wird der daraus resultierende Fachkräftemangel gerade in den Gewerbegebieten neue Strategien zur Personalgewinnung und Personalbindung erfordern. Das Projekt geht neue Wege, um Unternehmerinnen und Unternehmer für das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu begeistern und ihnen den betriebswirtschaftlichen Nutzen von familienfreundlichen Maßnahmen zu verdeutlichen.
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Wissenswertes zusammengefasst
Im Blickpunkt: Jugend und Familie in Europa
WIESBADEN – Wie die jüngere Generation der 15 bis 24-Jährigen in der Europäischen Union (EU) aufwächst, lebt und arbeitet, zeigt die neue Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) „Im Blickpunkt: Jugend und Familie in Europa“. Die in der Publikation enthaltenen Informationen basieren überwiegend auf Daten von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften und erlauben einen Vergleich von Deutschland mit seinen Nachbarn. Hier zeigen sich sämtliche Facetten des Lebens von der Ausbildung, Berufswahl und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie junger Menschen in Europa. Die Daten sind ansprechend und pointiert aufbereitet und bieten so manche Überraschungen. Lesen Sie mehr bei destatis!
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Aktuelle Diskussion
Elterngeld beeinflusst Geburtenentwicklung positiv
Ein aktuelles Diskussionspapier „Kleine Erfolge“ des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung sieht einen Zusammenhang zwischen der Einführung des Elterngeldes und der leicht steigenden Geburtenziffer von 1,37 Geburten je Frau. Zwar ist die Anzahl der Neugeborenen nach einem Anstieg 2007 im vergangenen Jahr wieder gesunken. Die Zahl der Kinder, die eine Frau im Laufe ihres Lebens statistisch gesehen zur Welt bringt, nehme aber weiterhin zu. „2008 war kein Rückschlag“, so die Forscher um Iris Hoßmann: „Die Richtung der Familienpolitik stimmt“.
Zuletzt wurde die positive Wirkung des Elterngeldes bezweifelt, nachdem das Statistische Bundesamt einen Rückgang der Geburtenzahl um voraussichtlich 8000 im Jahr 2008 prognostiziert hatte. Die Autoren des Diskussionspapiers sehen als Hauptursache für die rückläufige Geburtenzahl die sinkende Zahl potenzieller Mütter in Deutschland. Dagegen stieg die Kinderzahl je Frau im Jahr 2007 sowohl in Ost- und Westdeutschland an. „Einen anderen plausiblen Grund als das Elterngeld sehen wir hierfür nicht“, sagte Rainer Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts. Nach Angaben des Instituts nahm die Geburtenfreudigkeit in den letzen Jahren allerdings nur leicht zu. „Niedrige Kinderzahlen sind in Deutschland zur sozialen Norm geworden, weil viele Menschen selbst in kleinen Familien aufgewachsen sind“, so Klingholz.
Lesen Sie auf der Seite des Berlin-Instituts mehr dazu!
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Aus der Presse
SPIELRAUM in den Medien
Aus dem aktuellen Pressespiegel und -archiv erfahren Sie mehr über die Arbeit und Hintergründe von SPIELRAUM. Hier finden Sie auch Erfahrungen und Tipps.
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Studie zur Namensfindung
"Ein Name sagt mehr als 1000 Worte"
Was die meisten Eltern bei der Namensfindung immer wieder erleben, hat nun der Psychologe Udo Rudolph von der Universität Chemnitz nachgewiesen: Wir sind dazu geneigt, vom Namen auf das Alter der Person zu schließen und das zieht eine Wirkungskette nach sich. „Je jünger eine Person mit einem bestimmten Namen wahrgenommen wird, desto attraktiver wird diese eingeschätzt; je größer die wahrgenommene Attraktivität, desto intelligenter wird die Person eingeschätzt", heißt es in Rudolphs Studie „Ein Vorname sagt mehr als 1000 Worte".
Die Studie bestätigt unser feines Gespür für die Namentrends. Die meisten Eltern achten bei der Namensgebung auf Modernität: 22 Prozent der Versuchspersonen nannten diesen Grund, gefolgt von Klang (17 Prozent) und Seltenheit (15 Prozent). Allerdings: Wird ein Name zu oft vergeben, verliert er an Popularität. Deshalb empfiehlt die Studie, zeitlose Namen zu geben, damit den Kindern nicht ihr Leben lang falsch gefolgerten Vorurteilen begegnen müssen.
Die beliebtesten Namen 2008
Mädchen: 1. Sophie/Sofie, 2. Marie, 3. Maria, 4. Anna/Anne, 5. Johanna, 6. Leonie, 7. Lena, 8. Hannah/Hanna, 9. Mia, 10. Charlotte
Jungen: 1. Maximilian, 2. Alexander, 3. Leon, 4. Paul, 5. Luca, 6. Felix, 7. Elias, 8. Lukas/Lucas, 9. David, 10. Tim.
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Familienreport 2009
Nachhaltige Familienpolitik sorgt für Wirtschaftswachstum
Der Familienreport des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeigt: Eine nachhaltige Familienpolitik kann das Wachstum einer Volkswirtschaft jährlich um bis zu 0,5 Prozentpunkte anheben. Investitionen in frühe Förderung von Kindern und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bringen nachweislich hohe ökonomische Renditen. Expertisen renommierter Institute belegen, dass eine verbesserte Vereinbarkeit dem Staatshaushalt bis zu 70 Milliarden Euro jährlich bringen. MMehr dazu hier!
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Monitor Familienforschung
Mehr Vereinbarkeit für Alleinerziehende
Der aktuelle Monitor Familienforschung hat die Lebenssituation von Alleinerziehenden - auch Ein-Eltern-Familien genannt - genauer analysiert. Alleinerziehend ist keine statische Familienform: Die Mehrheit der alleinlebenden Eltern (zu 90% Frauen) ist zufrieden mit ihrer Situation, wünschen sich aber auch das Leben in der Partnerschaft. Deshalb erstaunt es nicht, dass rund ein Drittel der Alleinerziehenden nach drei Jahren wieder mit einer/m neuen Partner/in zusammenlebt. Und die Alleinerziehenden in Deutschland sind jung: Die Hälfte der 1,57 Millionen ist zwischen 35 und 45 Jahren alt; ein Drittel sogar jünger.
Alleinerziehende wollen erwerbstätig sein
Der Wunsch nach Berufstätigkeit ist bei Alleinerziehenden stark ausgeprägt. Die Erwerbsbeteiligung von alleinerziehenden Frauen ist zwar vergleichbar mit der von Müttern in Paarhaushalten, doch arbeiten sie zu einem deutlich höheren Anteil in Vollzeit. Und es geht dabei auch klar um Karrierewünsche: Erwerbstätige Alleinerziehende möchten im Job auch etwas erreichen.
Potenziale nutzen
Der Monitor Familienforschung konstatiert, dass Alleinerziehende überdurchschnittlich von Armut bedroht sind. Oft sind sie auf Unterstützungsleistungen angewiesen, wenn sie keine Arbeit finden. Hier geht der Wirtschaft viel Potenzial verloren, denn Alleinerziehende sind karriereorientiert und leistungsbereit. Dazu braucht es gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit vobn Beruf und Familie. Das ist die Aufgabe einer nachhaltigen Familienpolitik. Lesen Sie hier die Ergebnisse des Monitors im Detail!
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Elterngeld bekommt gute Bewertung
Elterngeld beflügelt Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Das Bundeskabinett hat den Bericht über die Auswirkungen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes beschlossen. Kern ist die Evaluation des zum 1. Januar 2007 eingeführten Elterngeldes durch das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI). "Die allermeisten Eltern sind mit dem Elterngeld hoch zufrieden", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, in Berlin. In einer repräsentativen Befragung gaben 90 Prozent der Eltern an, das Elterngeld habe ihnen geholfen bzw. sehr geholfen. Drei Viertel der Gesamtbevölkerung geben ein positives Urteil über das Elterngeld ab.
Der Anteil der Väter, der sich unterstützt durch das Elterngeld an der Betreuung des Neugeborenen beteiligen, steigt kontinuierlich. Aber das ist nicht der einzige Effekt, der die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zunehmend erleichtern wird:
Elterngeld erleichtert Rückkehr in den Beruf
Fast jede zweite Mutter (43 Prozent) gibt an, bereits weniger als anderthalb Jahre nach der Geburt des Kindes wieder erwerbstätig zu sein. Nach drei Jahren steigt der Anteil der Mütter, die wieder arbeiten wollen, auf insgesamt 60 Prozent und nach sechs Jahren auf 73 Prozent. Die meisten Mütter kehren in Teilzeit in den Beruf zurück. Von den 32 Prozent der Mütter, die ein Jahr nach der Geburt wieder erwerbstätig sind, arbeiten knapp die Hälfte mit einer Arbeitszeit zwischen 15 und 30 Stunden (48 Prozent).
Männer entdecken Teilzeit
In sechs Prozent wird Elterngeld aufgrund von Teilzeitarbeit gezahlt. 3,9 Prozent der Frauen und 21,5 Prozent der Männer beziehen Elterngeld in Teilzeit. "Das wird die Einstellungen zu Teilzeit verändern. Bisher galt Teilzeit als weiblich, vormittags und berufliches Nebengleis. Mehr Männer in Teilzeit - das wird zu neuen Teilzeitmustern und Karriereoptionen führen. Unterm Strich verbessert das die Zeitflexibilität, die Eltern für gemeinsame Kindererziehung verabreden können."
Wirtschaft und Gewerkschaften unterstützen das Elterngeld
Mittlerweile halten 80 Prozent der Führungskräfte das Elterngeld für "eine gute Regelung" und etwa zwei Drittel sehen eine Reduzierung oder Unterbrechung der Berufstätigkeit von Vätern als "gar nicht problematisch".
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Hier machen Sie Karriere!
Karriereatlas: Deutschlands Top-Regionen für Denker und Lenker
Der Prognos Karriereatlas“ analysiert die Attraktivität der Arbeitsmarktregionen für Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Im Fokus der regionalen Betrachtung stehen die beiden wichtigsten Gruppen derjenigen Berufe, die entscheidend für Wachstum und Innovation in Deutschland sind:
Dies ist zum einen die Gruppe der „Entwickler und Innovateure“ (Denker) und zum anderen die Gruppe der „Macher, Umsetzer und Manager“ (Lenker). Hier die Kernergebnisse im Überblick:
Nur wenige Regionen mit sehr guten Bedingungen im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte
Das Gesamtranking zeigt, dass nur 28 von 150 Regionen sehr gute Bedingungen für Lenker und Denker bieten und somit ausreichend auf den zunehmenden Fachkräftemangel vorbereitet sind.
Die Zahl der jungen Nachwuchskräfte sinkt dramatisch
In Deutschland ist die Anzahl der Denker und Lenker bis 35 Jahre seit 2002 bereits um 20% zurückgegangen. Regionen in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet verfügen sogar über ein Drittel weniger Nachwuchs!
Potenziale hochqualifizierter Frauen werden kaum genutzt
Der Anteil von Frauen an qualifizierten Beschäftigten in naturwissenschaftlich-technischen Berufen liegt deutschlandweit bei 18%. In keiner Region liegt der Anteil von Frauen an den Denkern und damit an den MINT-Berufen über 30%. Insbesondere im Süden Deutschlands dominieren die Männer. Auch in traditionell industriell geprägten Regionen wie Wolfsburg sind unter den beschäftigten Denkern und Lenkern kaum Frauen zu finden. Im Osten Deutschlands ist der Frauenanteil sowohl bei Denkern als auch Lenkern deutlich höher.
Top Regionen für Denker & Lenker vor allem in den westdeutschen Ballungszentren
Das Gesamtranking aller einbezogenen Indikatoren zeigt, dass vor allem die westdeutschen Ballungszentren und Berlin die attraktivsten Regionen für Denker und Lenker sind. München, Berlin, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt am Main liegen auf den ersten Plätzen. In diesen Regionen gibt es die ideale Mischung aus Leistungsträgern un-terschiedlichen Alters und Geschlechts sowie hochqualifizierten Nachwuchs. Hinsichtlich Internationalität, Toleranz und Top-Arbeitgebern stehen diese Regionen ebenfalls an der Spitze.
Hier die Ergebnisse der Prognos-Studie "Karriereatlas" zum Nachlesen!
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Familienmonitor 2008
Vereinbarkeit das Top-Thema in Deutschland
Wie die aktuelle repräsentative Umfrage im Rahmen des Familienmonitors einmal mehr zeigt: Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nach Einschätzung der ca. 1800 im August befragten Eltern in Deutschland schlechter gelöst als andernsorts. Viele wünschen sich eine bessere Familienorientierung der Unternehmen. Bedarfsorientierte Arbeitszeiten und zuverlässige Kinderbetreuung sind die Voraussetzung für eine zufriedenstellende Vereinbarkeit.
Nach wie vor ist Teilzeiterwerbstätigkeit der Wunsch der berufstätigen Mütter. Nur 16 Prozent möchten Vollzeit tätig sein. Positiv werden auch hier wieder die Väter gesehen. Ihr Engament wird als zunehmend wahrgenommen. Mehr unter: http://www.bmfsfj.de/.
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Väter suchen nach neuer Rolle
Neue Väter brauchen Unterstützung
Im Rahmen einer Befragung zur Akzeptanz der beiden Broschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) "Ich bin dabei - Vater werden" und "Rundum" für werdende Mütter haben Väter ein großes Interesse an ihrer Vaterrolle bekundet. Ein "erhebliches Interesse" am Thema besteht insbesondere bei Vätern mit höherer Bildung, jüngeren Vätern und Vätern mit islamischem Hintergrund.
Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus deutlich, dass die Übernahme der Vaterrolle von Unsicherheiten geprägt ist, die durch traditionelle Rollenvorstellungen als Ernährer und dem Wunsch nach einer optimalen Familienbindung im Familienalltag entstehen. In dieser Hinsicht besteht ein erkennbarer Unterstützungsbedarf, um junge Männer bei der Übernahme ihrer Familienrolle zu stärken. Mehr dazu hier!
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Familienland Deutschland:
Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedeutendes Thema
Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) gingen im Jahr 2007 deutschlandweit bei rund der Hälfte (51%) der Familien mit zwei Elternteilen Mutter und Vater aktiv einer Erwerbstätigkeit nach. Nach der „klassischen“ Rollenverteilung, bei der ausschließlich der Vater arbeitet, gestalteten 35% der Paare mit Kindern ihr Erwerbsleben. Zu den Paaren zählen Ehepaare und Lebensgemeinschaften mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 15 Jahren. Beide Elternteile sind zudem im erwerbsfähigen Alter.
Eine wesentliche Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten, insbesondere für Kleinst- und Kleinkinder. Bei den unter Dreijährigen haben die Eltern von rund 320 000 Kindern zum 15. März 2007 eine Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege als Ergänzung zur eigenen Kindererziehung und Betreuung in Anspruch genommen. Der Anteil der Kinder in Tagesbetreuung an allen Kindern dieser Altersgruppe (Betreuungsquote) belief sich damit bundesweit auf rund 16%. Im Jahr 2006 hatte die Betreuungsquote noch bei 14% gelegen. Bei den Kindern zwischen drei und fünf Jahren hat sich der Anteil der betreuten Kinder an allen Kindern dieser Altersgruppe im März 2007 auf rund 89% erhöht, gegenüber 87% in 2006. Damit nutzten rund 2 Millionen Eltern ein solches Angebot.
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Studie
Kinder und Karriere sind vereinbar!
Eine von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebene Studie im Rahmen des Kooperationsprojekts "Balance von Familie und Arbeitswelt" mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeigt einmal mehr: Junge Mütter und Väter können die Herausforderungen moderner Lebens- und Erwerbsverhältnisse nur im partnerschaftlichen Miteinander und mithilfe unterstützender Infrastruktur wie Betreuungs- und Dienstleistungsangeboten schultern.
Eine ausgewogene Aufteilung familienbezogener Tätigkeiten führt zu mehr Zufriedenheit. 76 Prozent der Befragten streben eine gleiche Rollenverteilung unter den Partnern an und haben sich deshalb für das Lebensmodell "Doppelkarrierepaar" entschieden. Es ist für sie charakteristisch, dass beide Partner in beiden Welten - der beruflichen und der familiären - zu Hause sind, was sich häufig stabilisierend auf die Partnerschaft auswirkt.
Lesen Sie hier mehr dazu
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Online-Befragung
Elternzeit - Neue Väter fühlen sich ausgebremst!!!
Die hessenstiftung – familie hat zukunft führte gemeinsam mit der IGS Organisationsberatung GmbH eine Online-Befragung zum Thema „Anforderungen von Vätern an einen familienfreundlichen Arbeitgeber“ durch. Ziel war es, herauszufinden, welche Bedürfnisse Väter im Unternehmen haben, und welche Rahmenbedingungen sie benötigen, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Die Ergebnisse gibt es im Handelsblatt und hier.
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